1. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:TK_und_Faktorspezifit%C3%A4t.png&filetimestamp=20050502191526 - Transaktionskostentheorie
2. http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=schratz&x=14&y=23 - Die Lernende Schule: Arbeitsbuch pädagogische Schulentwicklung
3. http://www.amazon.de/Die-Schule-neu-denken-p%C3%A4dagogischer/dp/3407221193/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1259509236&sr=1-1 - Die Schule neu denken: Eine Übung in pädagogischer Vernunft von Hartmut von Hentig von Beltz
Sonntag, 29. November 2009
Visit F.Aigner
1. Ostrom, Elinor: Governing the Commons. The evolution of institutions for collective action. 1990 Cambridge University Press, Cambridge/New York/Melbourne
2. Willianson, Oliver E.: The Economic Institutions of Capitalism. The Free Press, a division of Macmillan, Inc., New York
2. Willianson, Oliver E.: The Economic Institutions of Capitalism. The Free Press, a division of Macmillan, Inc., New York
Dienstag, 24. November 2009
Robert Strasser - ZIPF -in :Ganze Woche Nr. 18/08
PROBLEM FEUERBRAND & SEINE LÖSUNG
Die (schein)-heilige Pharmaindustrie schüttelte beim ersten Auftreten des Feuerbrands sofort ein Antibiotikum aus dem Ärmel, das auf die Blüten der Äpfel aufgebracht wird, um gegen den Feuerbrand zu wirken. Die Bedenken der Imker sind zu verstehen und ernst zu nehmen. Das Angebot des Landes O.Ö. den verunreinigten Honig aufzukaufen gleicht einem Frevel, wird bedacht, dass Imker in diesem Jahr (2008) fast 1/3der Bienenvölker durch die Varroamilbe verloren haben. Der Feuerbrand gefährdet die Imkerei, und ohne Bienen gibt es keine Bestäubung der Blüten , und somit kein Obst. Die Natur selber hat des Rätsel's Lösung. Bereits zugelassene (aber leider teure) biologische Präparate könne die Bäume stärken und vor dieser Seuche immun machen.
Also zusammenfassend : kein Antibiotikum, Supermärkte sollen inlänisches biologisches Obst anbieten und damit dei Existenz inländischer Bio- Bauern sichern
Die (schein)-heilige Pharmaindustrie schüttelte beim ersten Auftreten des Feuerbrands sofort ein Antibiotikum aus dem Ärmel, das auf die Blüten der Äpfel aufgebracht wird, um gegen den Feuerbrand zu wirken. Die Bedenken der Imker sind zu verstehen und ernst zu nehmen. Das Angebot des Landes O.Ö. den verunreinigten Honig aufzukaufen gleicht einem Frevel, wird bedacht, dass Imker in diesem Jahr (2008) fast 1/3der Bienenvölker durch die Varroamilbe verloren haben. Der Feuerbrand gefährdet die Imkerei, und ohne Bienen gibt es keine Bestäubung der Blüten , und somit kein Obst. Die Natur selber hat des Rätsel's Lösung. Bereits zugelassene (aber leider teure) biologische Präparate könne die Bäume stärken und vor dieser Seuche immun machen.
Also zusammenfassend : kein Antibiotikum, Supermärkte sollen inlänisches biologisches Obst anbieten und damit dei Existenz inländischer Bio- Bauern sichern
Sonntag, 22. November 2009
Über die Krise der Sozialdemokratie - Josef Haslinger
Ich sehe das(i.e., "Das Vaterspiel") als eine Gesamtbobachtung der Partei(SPÖ). Zuletzt wurde einem ja von der Sozialdemokratie nur vermittelt, dass ein Trottel ist, wer nicht bei Aktienspekulationen mitmacht. Die Bevölkerung wurde regelrecht darauf eingestimmt. Über hundert Jahre hinweg war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Kinder von Sozis ebenfalls Sozis waren Als dann – beginnend mit Kreisky – die Sozialdemokratie gesiegt hatte, brach schon ein Teil der Jugend weg. Der gesellschaftliche Auftrag der Bewegung schien erfüllt, es gab keine Visionen mehr, wofür die Bewegung stehen sollte. So ist die Partei langsam zerbröselt.
Heutige Weltkunst - Friedrich v. Logau
http://www.youtube.com/watch?v=VIPMaUvEj3g
Der Frühling ist zwaar schön,
doch wenn der Herbst nicht wär,
wäre zwar das Auge satt der Magen aber leer.
Der Frühling ist zwaar schön,
doch wenn der Herbst nicht wär,
wäre zwar das Auge satt der Magen aber leer.
Mittwoch, 18. November 2009
Bevölkerungswachstum und Klima
„Das Bevölkerungswachstum der Vergangenheit ist für rund 50 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich“, heißt es im Weltbevölkerungsbericht 2009, der heute in Berlin vorgestellt wurde.
Derzeit leben knapp sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Bis 2050 wird die Zahl nach heutigen Prognosen auf mehr als neun Milliarden ansteigen. Wenn es jedoch gelingen würde, das Bevölkerungswachstum auf acht Milliarden Menschen zu begrenzen, würden bis zu zwei Milliarden Tonnen CO2 weniger ausgestoßen werden, rechnen die Unfpa-Experten in ihrem Bericht vor.
Es sei denn auch ein großes „Versäumnis“, dass die Bevölkerungsentwicklung in den Debatten über den Klimawandel bislang nicht berücksichtigt wurde, sagte die Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Renate Bähr, WELT ONLINE. Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen dürfe daher nicht nur über klimafreundliche Technologien zur Minderung der CO2-Emissionen verhandelt werden. Es müsse auch über Bevölkerungspolitik diskutiert werden, forderte Bähr. Investitionen in Familienplanung könnten helfen, den Klimawandel zu bewältigen.
Gefährdete Küstengebiete in Asien
Vor allem in den armen Entwicklungsländern findet heute das Bevölkerungswachstum statt. 41 Prozent der Afrikaner sind jünger als 15 Jahre (zum Vergleich: in Europa sind es nur 15 Prozent). Afrika ist damit nicht nur der Kontinent mit der jüngsten Bevölkerung der Welt, die Länder südlich der Sahara gehören auch zu den ärmsten der Welt. Doch gerade die ärmsten der Armen werden schon heute von Klimaveränderungen besonders betroffen. Verheerende Dürren, der Vormarsch der Wüsten und die Erosion der Böden zwingen sie, ihre Heimat zu verlassen. Solche Umweltveränderungen haben schon 25 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Bis 2050 rechnen die Vereinten Nationen mit 200 Millionen Klimaflüchtlingen.
Inzwischen lebt ein Zehntel der Menschheit in küstennahen Regionen. Ein klimabedingter Anstieg des Meeresspiegels könnte im schlimmsten Fall bis zu 650 Millionen Menschen zwingen, sich eine neue Heimat zu suchen. Zu den besonders gefährdeten Küstenstädten gehören Dhaka (Bangladesch), Jakarta (Indonesien) und Mumbai (Indien), aber auch New York (USA), Shanghai (China) und Tokio (Japan).
Mit dem Anstieg der globalen Temperaturen verschieben sich die Klimazonen und damit auch die Verbreitungsgebiete bestimmter Krankheiten, die durch Parasiten übertragen werden. So könnten Millionen Menschen zusätzlich an Malaria erkranken. „Der Klimawandel“, zitiert der Weltbevölkerungsbericht die medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ vom Mai 2009, „ist die größte globale Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts.“
Themen
An diesem Punkt sieht Renate Bähr von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung wieder die Notwendigkeit, die Investitionen in die Familienplanung zu erhöhen. „Je kleiner die Familien sind, desto gesünder sind Eltern und Kinder und desto besser können sie sich an den Klimawandel anpassen“, sagte Bähr WELT ONLINE. Doch die Entwicklungshilfe der internationalen Staatengemeinschaft für Familienplanung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgefahren worden. Im Jahr 1995 hatte sie mit 723 Millionen Dollar einen Höchststand erreicht. Aktuell liegen die jährlichen Ausgaben nur noch bei knapp 340 Millionen Dollar.
Die Weltbevölkerung
Mehr als 6,8 Milliarden Menschen leben auf der Erde.
Derzeit leben knapp sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Bis 2050 wird die Zahl nach heutigen Prognosen auf mehr als neun Milliarden ansteigen. Wenn es jedoch gelingen würde, das Bevölkerungswachstum auf acht Milliarden Menschen zu begrenzen, würden bis zu zwei Milliarden Tonnen CO2 weniger ausgestoßen werden, rechnen die Unfpa-Experten in ihrem Bericht vor.
Es sei denn auch ein großes „Versäumnis“, dass die Bevölkerungsentwicklung in den Debatten über den Klimawandel bislang nicht berücksichtigt wurde, sagte die Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Renate Bähr, WELT ONLINE. Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen dürfe daher nicht nur über klimafreundliche Technologien zur Minderung der CO2-Emissionen verhandelt werden. Es müsse auch über Bevölkerungspolitik diskutiert werden, forderte Bähr. Investitionen in Familienplanung könnten helfen, den Klimawandel zu bewältigen.
Gefährdete Küstengebiete in Asien
Vor allem in den armen Entwicklungsländern findet heute das Bevölkerungswachstum statt. 41 Prozent der Afrikaner sind jünger als 15 Jahre (zum Vergleich: in Europa sind es nur 15 Prozent). Afrika ist damit nicht nur der Kontinent mit der jüngsten Bevölkerung der Welt, die Länder südlich der Sahara gehören auch zu den ärmsten der Welt. Doch gerade die ärmsten der Armen werden schon heute von Klimaveränderungen besonders betroffen. Verheerende Dürren, der Vormarsch der Wüsten und die Erosion der Böden zwingen sie, ihre Heimat zu verlassen. Solche Umweltveränderungen haben schon 25 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Bis 2050 rechnen die Vereinten Nationen mit 200 Millionen Klimaflüchtlingen.
Inzwischen lebt ein Zehntel der Menschheit in küstennahen Regionen. Ein klimabedingter Anstieg des Meeresspiegels könnte im schlimmsten Fall bis zu 650 Millionen Menschen zwingen, sich eine neue Heimat zu suchen. Zu den besonders gefährdeten Küstenstädten gehören Dhaka (Bangladesch), Jakarta (Indonesien) und Mumbai (Indien), aber auch New York (USA), Shanghai (China) und Tokio (Japan).
Mit dem Anstieg der globalen Temperaturen verschieben sich die Klimazonen und damit auch die Verbreitungsgebiete bestimmter Krankheiten, die durch Parasiten übertragen werden. So könnten Millionen Menschen zusätzlich an Malaria erkranken. „Der Klimawandel“, zitiert der Weltbevölkerungsbericht die medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ vom Mai 2009, „ist die größte globale Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts.“
Themen
An diesem Punkt sieht Renate Bähr von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung wieder die Notwendigkeit, die Investitionen in die Familienplanung zu erhöhen. „Je kleiner die Familien sind, desto gesünder sind Eltern und Kinder und desto besser können sie sich an den Klimawandel anpassen“, sagte Bähr WELT ONLINE. Doch die Entwicklungshilfe der internationalen Staatengemeinschaft für Familienplanung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgefahren worden. Im Jahr 1995 hatte sie mit 723 Millionen Dollar einen Höchststand erreicht. Aktuell liegen die jährlichen Ausgaben nur noch bei knapp 340 Millionen Dollar.
Die Weltbevölkerung
Mehr als 6,8 Milliarden Menschen leben auf der Erde.
Samstag, 7. November 2009
Bürgergeld in Sicht
Ein voraussetzungslos gewährtes Bürgergeld würde den Krampf lösen und den Zwang, dass sich alles menschliche Leben durch sein Verhältnis zur Arbeit zu rechtfertigen hat, beenden. Wer faul sein will, sei faul. Wer arbeiten will, tue das und kassiere eben entsprechend mehr dafür - und zwar richtig mehr, nicht bloß die kümmerliche Differenz zur Stütze: Das wird ein Stimulus von hinlänglicher Kraft sein. Außerdem bricht die Arbeit von unten nach oben weg, die Jobs verschwinden in der Reihenfolge ihrer Unattraktivität, gerade jene zuerst, die am meisten zur Drückebergerei verführen. Die stumpfsinnigeren Dienstleistungen werden aussterben, ja, alle warenproduzierenden Jobs im engeren Sinn, indem die Produktion insgesamt sich langsam jenen Vorgängen annähert, kraft derer in der Natur die Dinge von selber wachsen.
Eines Tages wird die Herstellung eines hölzernen Stuhls nicht mehr einen Holzfäller, einen Schreiner und andere knochenbrechende Gewerke erfordern, sondern die Stühle werden auf dem Feld von allein der Ernte entgegenreifen, weil die Materie dem schöpferischen Menschen jenes Geheimnis verraten hat, nach dem sie sich gewaltlos von innen heraus baut. Dann wäre es gut, wenn die Gesellschaft sich nicht länger über die Arbeit definiert: Es wird nämlich keine mehr da sein. Mit dem Abtrainieren sollten wir heute schon anfangen.
Vorerst bleibt uns der Sozialstaat mit seiner 50-Prozent-Quote, in der sich freilich auch eine wundervolle Balance ausdrückt. Läge sie bei 100 Prozent, hätten wir die totale Tyrannei, in der alles von einem brutalen Zentralstaat über einen Leisten geschlagen wird. Läge sie bei null Prozent, würden anarchische Zustände herrschen, wo niemand seines Lebens sicher sein könnte. Alle Werte dazwischen entsprächen einer Schlagseite zum einen oder zum anderen. Aber 50: 50, der Einstand der Waagschalen, das präsentiert sich als ein salomonischer Ausgleich jener zwei Dinge, die in jeder Gesellschaft am schwersten unter einen Hut zu bringen sind: Gleichheit und Freiheit.
Eines Tages wird die Herstellung eines hölzernen Stuhls nicht mehr einen Holzfäller, einen Schreiner und andere knochenbrechende Gewerke erfordern, sondern die Stühle werden auf dem Feld von allein der Ernte entgegenreifen, weil die Materie dem schöpferischen Menschen jenes Geheimnis verraten hat, nach dem sie sich gewaltlos von innen heraus baut. Dann wäre es gut, wenn die Gesellschaft sich nicht länger über die Arbeit definiert: Es wird nämlich keine mehr da sein. Mit dem Abtrainieren sollten wir heute schon anfangen.
Vorerst bleibt uns der Sozialstaat mit seiner 50-Prozent-Quote, in der sich freilich auch eine wundervolle Balance ausdrückt. Läge sie bei 100 Prozent, hätten wir die totale Tyrannei, in der alles von einem brutalen Zentralstaat über einen Leisten geschlagen wird. Läge sie bei null Prozent, würden anarchische Zustände herrschen, wo niemand seines Lebens sicher sein könnte. Alle Werte dazwischen entsprächen einer Schlagseite zum einen oder zum anderen. Aber 50: 50, der Einstand der Waagschalen, das präsentiert sich als ein salomonischer Ausgleich jener zwei Dinge, die in jeder Gesellschaft am schwersten unter einen Hut zu bringen sind: Gleichheit und Freiheit.
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