Freitag, 27. März 2009

Hink Franz

0664 25 30 506

Gudrun Kurs

6. - 15 8. Freiburg & nachfolgend CH (?)

Wieder - BSI

0041 - 44 205 82 29 /30

Donnerstag, 26. März 2009

Angsttsommer - was bisher geschah

In einem Dorf an der oberösterreichisch-niederösterreichischen Grenze, im Niemandsland Ende April 1945: Der Sargmacher Sepp fährt mit seinem Pferdefuhrwerk einen Sarg ins Dorf. Der 14 jährige Karl umlauert ihn - und die Bauerntochter Theres, seine 17 jährige Schwester, beobachtet ihn von weitem. Im Sarg ist etwas Lebendiges, murmeln die Dörfler.
In der Friedhofskapelle befreit der Sepp einen Mann aus der Kiste - es entfaltet sich ein vielschichtiger Roman um Schuld und Liebe: in komischen, sanften und grausigen Szenen ersteht die Zeit unmittelbar nach dem Ende des Krieges als Kino im Kopf.

Samstag, 21. März 2009

Vermögensbildung im 20. Jahrhundert

Methodik: Michael Pammer - Institut Sandgruber JKU Linz MEETING : Dr. Sieberer , 5370 Kirchengasse Telefon 64588

Sonntag, 8. März 2009

Migration Sport - Teubert Bielefeld

http://www.uni-bielefeld.de/sport/arbeitsbereiche/ab_iii/forschung/integration-im-sport/dipl_sportwiss_hilke_teubert.html

Möglichkeiten f. Integration v. Sportlern

„Wenn wir Zuwanderung zulassen, ohne Angebote auf Integration zu bieten, können wir keine Fortschritte erzielen, hoch Qualifizierte in den Arbeitsmarkt zu bekommen“, so Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin. Journalist Richard Herzinger kritisiert darüber hinaus die gesellschaftliche Wahrnehmung gut ausgebildeter Migranten: „Qualifizierte Ausländer drohen demnach erst noch zu qualifizierenden Deutschen die zukünftigen Arbeitsplätze wegzunehmen. In Wahrheit beleben sie die Wirtschaft, ziehen das Niveau nach oben und die Einheimischen mit. Wer das nicht versteht, gerät in der globalisierten Ökonomie auf die Verliererstraße.“ Um aber Spitzenakademiker zu gewinnen, muss gezielt um sie geworben werden. Vereinfachte Aufenthaltsbedingungen, vereinfachte Verfahren für die Anerkennung von Bildungstiteln, Möglichkeiten zur Nachqualifizierung und die Ausweitung des Sprachangebots bis zum Oberstufen-Niveau wären Instrumente, ausländischen Akademikern eine gleichberechtigte Teilhabe an der Arbeitswelt zu ermöglichen. Angebote wie das der Universität Oldenburg und des Otto-Benecke-Akademikerprogramms müssen daher flächendeckend und für möglichst viele Fächer eingerichtet werden. Zudem fehlt ein positives Signal. Einwanderung wird in Deutschland zu oft mit Angst, Gefahr und Unsicherheit verbunden. Dabei steht fest: „Der Zuzug ausgebildeter ausländischer Arbeitskräfte ist kein bürokratisch einzugehendes, notwendiges Übel, sondern ein lebenswichtiges Element der deutschen Zukunft.“ Deutschland kann sich das Verschwenden von Potenzial schlicht nicht länger leisten – weder gesellschaftlich, noch wirtschaftlich. Deshalb braucht es Spitzenköpfe, heute mehr denn je. Denn es steht fest: Je höher der Bildungsabschluss, desto eher gelingt die Integration, desto geringer ist die Gefahr von Arbeitslosigkeit oder der Bezug sozialer Transferleistungen. Es ist im Interesse aller, Migranten in Deutschland eine Perspektive zu geben. Karrieren statt Barrieren sollte dabei das Leitmotiv sein.

References

Docquier, F/Marfouk,A. (2007): The Brain Drain Data Base, Weltbank, http://econ.worlbank.org/

David Metcalf, MAC-Vorsitzender, bei der Präsentation der Studie: www.ukba.homeoffice.gov.uk/aboutus/workingwithus/inbodies/mac/

http://www.focus.de/karriere/perspektiven/fachkraefte/tid-7359/migranten_aid_132146.html

Sieben Fragen an Klaus F. Zimmermann, „Hoch qualifizierte Zuwanderer brauchen Integrationsangebote“, in: Wochenbericht des DIW Berlin 42/2008, S. 645

Jasna Makdissi, Hamburg 2008

Samstag, 7. März 2009

Model for investing into migrant sportsmen/women

http://www.ualberta.ca/~bhumphre/papers/hockey_migration.pdf

Sport & Migation

Untertitel Welche Rolle kann Sport im Integrationsverlauf spielen?
Autorin David Weber
Seiten 82 Seiten
Hochschule Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2007
Note 2
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)

Bestellnummer 73011055
Sprache Deutsch
Medien
Inhaltsangabe
Einleitung:

Auch 30 Jahre nach dem Anwerbestopp ist es für die "klassischen Arbeitsmigranten" und ihre Familien noch immer sehr schwierig an den zentralen gesellschaftlichen Gütern und Positionen teilzuhaben. Sicherlich haben sich die Abstände gerade in der Generationenfolge deutlich verringert, dennoch besteht nach wie vor eine Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Eine große Ausnahme scheint hierbei der Sport zu sein: Fußballer, Boxer, Handballer und viele andere Sportler in den unterschiedlichsten Sportarten ernten als "Arbeitsmigranten" hohen gesellschaftlichen Respekt und Sympathie. Zumindest im Falle von Profisportlern spielen die klassischen Integrationshürden: Sprache, kulturelle Kompetenzen und Kenntnisse oder auch gesellschaftliche Diskriminierung, scheinbar keine Rolle. Anerkennung und Positionierung erfolgen alleine durch sportliche Leistung.

Ähnliches gilt möglicherweise auch auf Amateur- und Freizeitsportebene. Deshalb wird in dieser Arbeit untersucht welche Rolle Sport im Integrationsverlauf von Migranten spielen kann.

Gang der Untersuchung:

Dazu werde ich zunächst einen kurzen Blick auf die Lebenslagen von Migranten zu werfen, um zu verdeutlichen wie die Situation von Migranten in Deutschland insgesamt einzuschätzen ist.

Darauf aufbauend erfolgt dann eine Darstellung des Integrationsverlaufs, wie er in der Theorie Hartmut Essers beschrieben wird. Dabei wird, ohne zu viel vorweg zu nehmen, deutlich, dass der Erwerb relevanter "Kapitalien" (Sprache, Bildung, etc.) von zentraler Bedeutung ist.

Dies wird in der Praxis aber oft durch gesellschaftliche Integrationsbarrieren erschwert.

Danach wird der Sport mit allen seinen Facetten im Fokus stehen.

Zunächst wird die Besonderheit des Funktionssystems Sport und die mögliche Bedeutung von Sport für die Integration von Migranten erläutert.

Dann stelle ich die Bedeutung von Sport für Gesellschaft und Individuum auf Basis des aktuellen soziologischen Forschungsstandes dar.

Es folgt eine Untersuchung, welchen Einfluss Sport auf die Sozialisation von Menschen hat und welche Chancen auf gesellschaftliche Integration der (Wettkampf-)Sport eröffnen kann.

Dieser findet in Deutschland, entgegen allen Trends zum Individualsport im Fitnessstudio, vor allem in Sportvereinen statt, weshalb deren Bedeutung für die Gesellschaft und die Vereins-Mitglieder selbst, ebenfalls in Augenschein genommen wird.

An Praxisbeispielen werden die gewonnenen Erkenntnisse nochmals reflektiert und überprüft.

Zum einen möchte ich Migranten im System des Deutschen Ligenfußballs, zum anderen die Situation der Schwarzen im US-Sport betrachten.

In einem abschließenden Kapitel werden dann die Ergebnisse aufgearbeitet und die Frage beantwortet, welche Rolle Sport im Integrationsverlauf letztlich spielen kann.

Genmais- und Atomangst

Es dürfte sich – unabhängig von Fakten und Erfahrungen – um einen quasi religiösen Glauben handeln, dass Gentechnologie böse ist. Prophetin dieser verbreiteten Glaubensrichtung ist die „Kronen Zeitung“, die zuzuspitzen versteht: „Einmal ausgebracht, ist das Teufelszeug nie mehr rückholbar“, schrieb das Blatt und warnte plakativ: „So gesehen ist die Gentechnik noch gefährlicher als Atomkraftwerke.“

Der Teufel, der uns mit diesem Zeug vergiften will, sitzt – wo wohl? – in Brüssel. Und für die linken Glaubensbrüder gibt es einen alternativen Weltverderber: die US-Konzerne, denen die Gefahren für die Menschen egal sind, solange sie nur Profit machen. Dieses Denkgebäude nimmt in dem Maße paranoide und sektiererische Züge an, in dem weltweit die Gentechnologie auch in der Landwirtschaft einen Siegeszug angetreten hat und trotz aller Warnungen bislang nichts passiert ist: Millionen essen täglich gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, nicht einer ist erkrankt. Und auch in der Umwelt haben sich die vorhergesagten katastrophalen Folgen nicht eingestellt: Pflanzenmonster sind nicht aufgetaucht, und Nützlinge wurden nicht vernichtet.

Das Triumphgeheul, hier habe der David Österreich gegen die Goliaths EU und Multis gesiegt, wirkt, kühl betrachtet, ganz schön verrückt.
Wobei auch die Behauptung, Österreich habe sich heldenhaft gegen die mächtigen Gegner durchgesetzt, zu relativieren ist. Ausschlaggebend für die EU-Entscheidung waren die Deutschen. Und sie ließen sich weniger von der österreichischen Argumentation über die Gefährlichkeit des Genmaises überzeugen. Vielmehr verstanden sie, als ihnen österreichische Politiker erklärten, dass ein Verdikt der EU-Staaten gegen Österreich dem Rechtspopulismus hierzulande gewaltigen Auftrieb gäbe.

Natürlich kann auch ernsthaft über Fluch oder Segen neuer Technologien diskutiert werden, und man kann in jedem einzelnen Fall die Vorteile und Nachteile gegeneinander aufwiegen. Aber darum geht es in Österreich nicht: Hier erleben wir die Herrschaft eines ideologischen Amalgams von religiös (Eingriff in die göttliche Schöpfung) grundiertem Antimodernismus und kleinstaatlichem Nationalismus, der sich aggressiv gegen Europa wendet.

Man kann gleichfalls trefflich über die Gefahren der friedlichen Nutzung der Atomenergie streiten. Aber auch da erleben wir im Land keinen rationalen Diskurs: dass Österreich AKW-frei ist und bleiben muss, hat die Form eines moralischen Axioms angenommen. Und wie in der Frage der Gentechnik ist die Parole „AKW, nein danke“ eingebettet in eine fortschrittsskeptische, chauvinistische und europafeindliche Grundhaltung. Die Gegnerschaft gegen Atomkraftwerke war das Vehikel, mit dem gegen den Beitritt der Tschechen zur EU gefahren wurde. (Ich muss gestehen, dass die widerliche antitschechische Temelin-Kampagne mich letztlich von einem AKW-Gegner zu einem -Befürworter gemacht hat.)

Das Erschreckende an der Lage des österreichischen Bewusstseins: In diesen wichtigen Fragen gibt es nationale Schulterschlüsse. 90 Prozent gegen AKW, 90 Prozent gegen Genlandwirtschaft – getragen und verstärkt durch alle Parteien und die Mehrheit der Medien. Und wer sich als Freund von biotechnisch veränderten Lebensmitteln oder Atomreaktoren outen sollte, riskiert, als Narr oder Volksverräter geächtet zu werden.
Wo herrscht noch so ein unerträglicher nationaler Konsens? Jeder nur halbwegs rational denkende Österreicher weiß, dass die Neutralität ein längst funktionsloses Institut geworden ist, das nur dazu dient, Illusionen in der Bevölkerung zu wecken und gleichzeitig die österreichische Außen- und Europapolitik zu behindern. Zwar ist die Neutralitäts-ideologie nicht aggressiv, letztlich bleibt sie aber auch Ausdruck von – wenn auch defensivem – Nationalismus.