Montag, 28. Dezember 2009
David Nutt - Imperial College
The goal of the dept is to pioneer research into neuro-psychiatric disorders merging pharmacological approaches with state-of-the-art imaging techniques. The particular emphasis is on brain disorders such as addiction dementia schizophrenia and affective disorders. Recent discoveries include clarifying the role of dopamine in both schizophrenia and opioid addiction -the discovery of an antagonist of the memory-blocking properties of alcohol - showing opioid receptors are involved in alcohol as well as heroin dependence and developing new potential PET tracers for studying noradrenaline and imidazoline receptors in conditions such as depression and dementias. There are close links with the MRC CSC where DJN and ALH have conducted PET imaging studies for many years and also with the GSK Clinical Imaging Centre, which is collocated in the Burlington-Danes building alongside the dept. DJN leads an international consortium underthe EuroBioFund program that is seeking new PET tracers to allow measurement of endogenous neurotransmitter release in the human brain.
Sonntag, 27. Dezember 2009
Science Progress 2009
Zum Beispiel die Pflanzen-Hormonforschung. Auch Grünzeug, so das erste Aha-Erlebnis, reguliert sein Wachstum durch Botenstoffe. Doch was passiert, wenn Pflanzen nach einer Dürrephase Wasser bekommen und rasch zu wachsen beginnen? Das Startsignal, so viel war bisher schon bekannt, übermittelt ein Wirkstoff namens ABA. Was der in den Pflanzen allerdings bewirkt, war unklar. „Das Forschungsfeld war ein Chaos“, analysieren die „Science“-Juroren. Nun aber kam das, was sie einen Durchbruch nennen: Als Empfänger für das ABA-Signal konnten deutsche und amerikanische Forscher Proteinstrukturen auf der Zelloberfläche mit der Bezeichnung PYR/PYL/RCAR identifizieren. Wieder hatte das Universum eines seiner Rätsel preisgeben müssen. Noch dazu kein unwesentliches. Denn wie sich mittlerweile herausstellte, existiert die ABA-PYR/PYL/RCAR-Kommunikationsschiene in unzähligen Pflanzenarten. Möglich, dass die Forscher mit ihrem neuen Wissen dereinst widerstandsfähigere Pflanzen züchten können.
Spektakulärer – wenn auch vergleichsweise zweckfrei – ist ein weiteres Ereignis, das die „Science“-Jury als „Durchbruch“ feiert: die Renovierung des Weltraumteleskops Hubble. Im Mai absolvierten Spaceshuttle-Astronauten insgesamt elf, teils riskante Außenbord-Einsätze, um die Bildqualität des 19 Jahre alten und arg ramponierten Observatoriums nachzuschärfen. Sie reparierten alte und montierten neue Sensoren, sodass Hubble jetzt noch spektakulärere Einblicke in die hintersten Winkel des Universums liefert. Stolz präsentierte die Hubble-Bodenmannschaft im September Aufnahmen etwa des Schmetterlings-Nebels sowie der Spiralgalaxie M83. Aus den Bildern wollen die Wissenschafter neue Aufschlüsse über die Entstehung von Sternen im Zentrum von Galaxien herauslesen.
Wichtiger als die von „Science“ so gelobten neuen Bilder ist jedoch der Symbolwert der Aktion: Die NASA hatte bereits geplant, das schlingernde Teleskop aus seinem Orbit zu holen und im Ozean zu versenken. Lobbyisten der Flug- und Raumfahrtindustrie drängen zu stets neuen, teureren Missionen, die billige Service-Mission war auf dem Weg dorthin ein Stolperstein. Dass sich im Gezerre um das schrumpfende NASA-Budget dann doch die vergleichsweise schwache Fraktion der Wissenschafter durchgesetzt hat, gilt unter Beobachtern als Sensation für sich.
Lebensverlängerung. Mehr Einfluss auf das menschliche Leben könnten zwei „Durchbrüche“ aus den Labors der Bio-Mediziner haben.
Erstmals haben US-Forscher im vergangenen Jahr nachgewiesen, dass der Wirkstoff Rampamycin tatsächlich das Leben von Säugetieren verlängern kann. Zum Beweis hatten sie Mäuse mit der Substanz gefüttert, die bereits 600 Tage alt waren. Diese Tiere gelten als vergleichbar mit rund 60 Jahre alten Menschen. Wie sich zeigte, stieg die Lebenserwartung der Nager um neun bis 14 Prozent. Dabei schienen die Tiere einen völlig artgemäßen Lebensabend zu verbringen: Sie erkrankten an den üblichen Mauskrankheiten und starben schließlich auch daran – nur eben erst ein wenig später. Deshalb ist bisher auch völlig unklar, wie die Substanz wirkt. Die ersten Einsichten bringen mehr neue Fragen als Antworten. Denn es stellte sich heraus, dass Rampamycin ganz grundlegende Prozesse wie die Protein-Synthese oder die Zellteilung beeinflusst.
Spektakulärer – wenn auch vergleichsweise zweckfrei – ist ein weiteres Ereignis, das die „Science“-Jury als „Durchbruch“ feiert: die Renovierung des Weltraumteleskops Hubble. Im Mai absolvierten Spaceshuttle-Astronauten insgesamt elf, teils riskante Außenbord-Einsätze, um die Bildqualität des 19 Jahre alten und arg ramponierten Observatoriums nachzuschärfen. Sie reparierten alte und montierten neue Sensoren, sodass Hubble jetzt noch spektakulärere Einblicke in die hintersten Winkel des Universums liefert. Stolz präsentierte die Hubble-Bodenmannschaft im September Aufnahmen etwa des Schmetterlings-Nebels sowie der Spiralgalaxie M83. Aus den Bildern wollen die Wissenschafter neue Aufschlüsse über die Entstehung von Sternen im Zentrum von Galaxien herauslesen.
Wichtiger als die von „Science“ so gelobten neuen Bilder ist jedoch der Symbolwert der Aktion: Die NASA hatte bereits geplant, das schlingernde Teleskop aus seinem Orbit zu holen und im Ozean zu versenken. Lobbyisten der Flug- und Raumfahrtindustrie drängen zu stets neuen, teureren Missionen, die billige Service-Mission war auf dem Weg dorthin ein Stolperstein. Dass sich im Gezerre um das schrumpfende NASA-Budget dann doch die vergleichsweise schwache Fraktion der Wissenschafter durchgesetzt hat, gilt unter Beobachtern als Sensation für sich.
Lebensverlängerung. Mehr Einfluss auf das menschliche Leben könnten zwei „Durchbrüche“ aus den Labors der Bio-Mediziner haben.
Erstmals haben US-Forscher im vergangenen Jahr nachgewiesen, dass der Wirkstoff Rampamycin tatsächlich das Leben von Säugetieren verlängern kann. Zum Beweis hatten sie Mäuse mit der Substanz gefüttert, die bereits 600 Tage alt waren. Diese Tiere gelten als vergleichbar mit rund 60 Jahre alten Menschen. Wie sich zeigte, stieg die Lebenserwartung der Nager um neun bis 14 Prozent. Dabei schienen die Tiere einen völlig artgemäßen Lebensabend zu verbringen: Sie erkrankten an den üblichen Mauskrankheiten und starben schließlich auch daran – nur eben erst ein wenig später. Deshalb ist bisher auch völlig unklar, wie die Substanz wirkt. Die ersten Einsichten bringen mehr neue Fragen als Antworten. Denn es stellte sich heraus, dass Rampamycin ganz grundlegende Prozesse wie die Protein-Synthese oder die Zellteilung beeinflusst.
Samstag, 26. Dezember 2009
Multiversum
Leonard Susskind, Jahrgang 1940, Physikprofessor an der Stanford University in Kalifornien, ist einer von denen, die diesen Traum wahrmachen wollten. Susskind zog aus, eine allumfassende Theorie zu finden - die Weltformel. In den Achtzigerjahren glaubte er, den Schlüssel gefunden zu haben: die Stringtheorie, die Elementarteilchen als winzige vibrierende Saiten (Strings) beschreibt.
Dann jedoch zeigte sich, dass die Stringtheorie nicht eine einzige Weltformel liefert, sondern unüberschaubar viele. Vor einigen Jahren dämmerte Susskind, dass es sich vielleicht genau so gehört: Es kann keine eindeutige Weltformel geben, weil es nicht nur eine Welt gibt. Jede Lösung der Stringtheorie beschreibt womöglich ein reales Universum - mit eigenen Naturgesetzen und Naturkonstanten, einer eigenen Geschichte und einer eigenen Zukunft. In einigen Universen ist die Gravitationskraft so stark, dass diese Welten innerhalb kurzer Zeit wieder in sich zusammenstürzen, andere existieren ewig, bleiben aber leer, wieder andere bringen Sterne hervor, aber keine Planeten wie die Erde. Und unser eigenes Universum hatte genau die richtigen Naturgesetze, um 14 Milliarden Jahre nach dem Urknall intelligente Menschen hervorzubringen, die sich über den Ursprung des Universums den Kopf zerbrechen.
Die uralte Grundfrage - Warum ist die Welt so, wie sie ist? - erhält im Multiversum eine ganz einfache Antwort: Unsere Welt ist nur eine von unzählig vielen anderen Welten, die zum Teil ganz anders beschaffen sind, zum Teil unserer ähneln. Unser Universum ist statistische Normalität. So normal wie ein Sechser im Lotto, wenn nur genug Leute mitspielen. Susskinds Szenario ähnelte auffallend dem Blasen-Multiversum von Alexander Vilenkin. Statt an die Weltformel glaubt Susskind nun an das Multiversum. "In hundert Jahren", prophezeit er, "werden Philosophen und Physiker wehmütig auf die Gegenwart zurückblicken und sich an ein Goldenes Zeitalter erinnern, in dem die kleinbürgerlich enge Vorstellung vom Universum des 20. Jahrhunderts einem größeren und besseren Megaversum mit einer Landschaft von Schwindel erregenden Ausmaßen Platz machte."
Susskind und Vilenkin kommen aus unterschiedlichen Teilgebieten der Physik, beide sind beim Multiversum gelandet. Die Wege kreuzen sich - das ist ein Grund, warum die Theorie derzeit so heftig diskutiert wird. Der zweite Grund: Die Theorie vom Multiversum grenzt an Science-Fiction. "Ich halte den Ansatz für gefährlich", sagt Paul Steinhardt von der Princeton University. Die Theorie sei zu spekulativ, "die Wissenschaft käme zu einem deprimierenden Ende". Wer das Multiversum akzeptiert, opfere hehre Ideale der Wissenschaft, vor allem die Forderung nach Überprüfbarkeit in Experimenten.
Sehnsucht nach fremden Welten
Denn die Paralleluniversen sind unzugänglich für direkte Beobachtungen. Lichtstrahlen können nicht von einem Universum ins andere gelangen. Darf ein Naturwissenschaftler trotzdem über sie reden? Die Frage entzweit die Physiker.
Das Multiversum wird sich nicht leichter durchsetzen als einst das kopernikanische Weltbild. Bisher ist die These, dass es da draußen andere Universen gibt, lediglich ein sich verdichtender Verdacht. Nur wenn er wenigstens in einigen Punkten empirischen Tests standhält, werden wir die Fortsetzung der kopernikanischen Revolution erleben. Aber schon jetzt zeichnet sich eine Parallele zur Situation vor 500 Jahren ab: Kopernikus hat das heliozentrische Weltbild nicht erfunden, sondern ihm nur zu seinem Recht verholfen. Andere hatten es vor ihm gedacht. Ähnlich ist es mit dem Multiversum.
Schon im ersten Jahrhundert vor Christus prophezeite der römische Dichter Lukrez, dass "Himmel, Erde und Meer, auch Sonne und Mond in Unzahl vorhanden sind". Im 13. Jahrhundert debattierten Kleriker und Gelehrte die Frage, ob ein christlicher Gott unendlich viele Welten geschaffen haben könne. Immanuel Kant sinnierte ganz selbstverständlich über Welteninseln weit draußen im Kosmos. Ideen von Multiversen finden sich heute in den Werken berühmter Schriftsteller wie Vladimir Nabokov und Jorge Luis Borges. Seit jeher denken Menschen mit Schaudern und Sehnsucht an fremde Welten. Unsere Zeit könnte die sein, in der sich die Phantasie als Wirklichkeit erweist.
(Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "Die verrückte Welt der Paralleluniversen", das vor kurzem im Piper-Verlag erschienen ist)
Dann jedoch zeigte sich, dass die Stringtheorie nicht eine einzige Weltformel liefert, sondern unüberschaubar viele. Vor einigen Jahren dämmerte Susskind, dass es sich vielleicht genau so gehört: Es kann keine eindeutige Weltformel geben, weil es nicht nur eine Welt gibt. Jede Lösung der Stringtheorie beschreibt womöglich ein reales Universum - mit eigenen Naturgesetzen und Naturkonstanten, einer eigenen Geschichte und einer eigenen Zukunft. In einigen Universen ist die Gravitationskraft so stark, dass diese Welten innerhalb kurzer Zeit wieder in sich zusammenstürzen, andere existieren ewig, bleiben aber leer, wieder andere bringen Sterne hervor, aber keine Planeten wie die Erde. Und unser eigenes Universum hatte genau die richtigen Naturgesetze, um 14 Milliarden Jahre nach dem Urknall intelligente Menschen hervorzubringen, die sich über den Ursprung des Universums den Kopf zerbrechen.
Die uralte Grundfrage - Warum ist die Welt so, wie sie ist? - erhält im Multiversum eine ganz einfache Antwort: Unsere Welt ist nur eine von unzählig vielen anderen Welten, die zum Teil ganz anders beschaffen sind, zum Teil unserer ähneln. Unser Universum ist statistische Normalität. So normal wie ein Sechser im Lotto, wenn nur genug Leute mitspielen. Susskinds Szenario ähnelte auffallend dem Blasen-Multiversum von Alexander Vilenkin. Statt an die Weltformel glaubt Susskind nun an das Multiversum. "In hundert Jahren", prophezeit er, "werden Philosophen und Physiker wehmütig auf die Gegenwart zurückblicken und sich an ein Goldenes Zeitalter erinnern, in dem die kleinbürgerlich enge Vorstellung vom Universum des 20. Jahrhunderts einem größeren und besseren Megaversum mit einer Landschaft von Schwindel erregenden Ausmaßen Platz machte."
Susskind und Vilenkin kommen aus unterschiedlichen Teilgebieten der Physik, beide sind beim Multiversum gelandet. Die Wege kreuzen sich - das ist ein Grund, warum die Theorie derzeit so heftig diskutiert wird. Der zweite Grund: Die Theorie vom Multiversum grenzt an Science-Fiction. "Ich halte den Ansatz für gefährlich", sagt Paul Steinhardt von der Princeton University. Die Theorie sei zu spekulativ, "die Wissenschaft käme zu einem deprimierenden Ende". Wer das Multiversum akzeptiert, opfere hehre Ideale der Wissenschaft, vor allem die Forderung nach Überprüfbarkeit in Experimenten.
Sehnsucht nach fremden Welten
Denn die Paralleluniversen sind unzugänglich für direkte Beobachtungen. Lichtstrahlen können nicht von einem Universum ins andere gelangen. Darf ein Naturwissenschaftler trotzdem über sie reden? Die Frage entzweit die Physiker.
Das Multiversum wird sich nicht leichter durchsetzen als einst das kopernikanische Weltbild. Bisher ist die These, dass es da draußen andere Universen gibt, lediglich ein sich verdichtender Verdacht. Nur wenn er wenigstens in einigen Punkten empirischen Tests standhält, werden wir die Fortsetzung der kopernikanischen Revolution erleben. Aber schon jetzt zeichnet sich eine Parallele zur Situation vor 500 Jahren ab: Kopernikus hat das heliozentrische Weltbild nicht erfunden, sondern ihm nur zu seinem Recht verholfen. Andere hatten es vor ihm gedacht. Ähnlich ist es mit dem Multiversum.
Schon im ersten Jahrhundert vor Christus prophezeite der römische Dichter Lukrez, dass "Himmel, Erde und Meer, auch Sonne und Mond in Unzahl vorhanden sind". Im 13. Jahrhundert debattierten Kleriker und Gelehrte die Frage, ob ein christlicher Gott unendlich viele Welten geschaffen haben könne. Immanuel Kant sinnierte ganz selbstverständlich über Welteninseln weit draußen im Kosmos. Ideen von Multiversen finden sich heute in den Werken berühmter Schriftsteller wie Vladimir Nabokov und Jorge Luis Borges. Seit jeher denken Menschen mit Schaudern und Sehnsucht an fremde Welten. Unsere Zeit könnte die sein, in der sich die Phantasie als Wirklichkeit erweist.
(Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "Die verrückte Welt der Paralleluniversen", das vor kurzem im Piper-Verlag erschienen ist)
Freitag, 25. Dezember 2009
Ohrwürmer
Der Stoff wird dabei in der von Oliver Sacks gewohnten Weise sowohl wissenschaftlich korrekt als auch unterhaltend dargestellt. Bei seinen Streifzügen durch die Welt der Krankheiten, die die Fähigkeit betreffen, Musik wahrzunehmen oder auszuüben, beleuchtet er unter anderem Themen wie absolutes Gehör, Ohrwürmer, Synästhesie, akustische Wahrnehmungsstörungen oder Halluzinationen, wobei er auch eigene Erfahrungen einfließen lässt. Viele der in dem Buch beschriebenen Erscheinungen stehen im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel Epilepsie, Alzheimer-Erkrankung oder Blindheit. Bei den beschriebenen Patienten handelt es sich teilweise um musikalische Laien, teilweise aber auch um professionelle Interpreten und Komponisten, deren Krankheiten teilweise drastische Auswirkungen auf ihre berufliche Tätigkeit oder ihren Alltag haben.
"like me" Framework
Fig. 1. ‘Like me’ developmental framework
2.1. Component a: action representation
2.2. Component b: first-person experience
2.3. Component c: understanding other intentional agents
3. Experiment 1: learning tool-use by observing others
3.1. Background
3.2. Empirics
3.3. Implications for theory
4. Experiment 2: understanding others as intentional agents
4.1. Background
4.2. Empirics
4.2.1. Developmental changes in inferences about others’ intentional acts
4.2.2. Persistence and emotions as markers of infants’ intention
4.3. Implications for theory
5. Experiment 3: treating intentional agents as a cause—a call to action
5.1. Background
5.2. Empirics
5.3. Implications for theory
6. Experiment 4: learning acts by perception and strengthening memory by production
6.1. Background
6.2. Empirics
6.2.1. The power of perception
6.2.2. The power of production
6.3. Implications for theory
7. The representation of action in infancy
7.1. A proposal about early action representation
7.2. Analysis of supramodal representation
7.3. Connections among developmental science, cognitive psychology, and neuroscience
2.1. Component a: action representation
2.2. Component b: first-person experience
2.3. Component c: understanding other intentional agents
3. Experiment 1: learning tool-use by observing others
3.1. Background
3.2. Empirics
3.3. Implications for theory
4. Experiment 2: understanding others as intentional agents
4.1. Background
4.2. Empirics
4.2.1. Developmental changes in inferences about others’ intentional acts
4.2.2. Persistence and emotions as markers of infants’ intention
4.3. Implications for theory
5. Experiment 3: treating intentional agents as a cause—a call to action
5.1. Background
5.2. Empirics
5.3. Implications for theory
6. Experiment 4: learning acts by perception and strengthening memory by production
6.1. Background
6.2. Empirics
6.2.1. The power of perception
6.2.2. The power of production
6.3. Implications for theory
7. The representation of action in infancy
7.1. A proposal about early action representation
7.2. Analysis of supramodal representation
7.3. Connections among developmental science, cognitive psychology, and neuroscience
Window into the structure of mind - Wilson, Woodward
The authors argue that imitation is a flexible and adaptive learning mechanism in that children do not always reproduce all of the details they can from a demonstration. Instead, they vary their replications depending on their interpretation of the situation. Specifically, the authors propose that when children do not understand the overall reason for a model's behavior, they will be more likely to imitate precisely. By copying conservatively in these situations, children may have a good chance of reproducing the action of the model correctly. In contrast, when the reason for an action is clear, children will be more likely to deviate from the manners and flourishes of the model and use their own means to complete the action.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
FALTER-haft
1 Clint Eastwood: Gran Torino Warner Bros. Der alte Mann und Detroit: einsame Menschwerdung im Moment der Erlösung
2 Maren Ade: Alle anderen Polyfilm Kreativarbeiter auf Urlaub: Beziehungskleinkrieg und Klassendünkel, brillant gespielt
3 Arnaud Desplechin: Un conte de Noël Filmladen Kein Weihnachtsmärchen, aber ein Traum von einem Film. Und mittendrin: Catherine Deneuve!
4 Michael Haneke: Das weiße Band Filmladen Eine deutsche Kindergeschichte von 1913/14 als Glücksfall für das Kino von heute
5 Christian Petzold: Jerichow Stadtkino Neo-noir aus der deutschen Arbeitswelt: ein tod-schön-trauriges Märchen um Liebe und Geld
6 Azazel Jacobs: Momma’s Man Stadtkino New Yorker Nesthockerkomödie: Allein schon Ken Jacobs’ Wohnhöhle ist als Setting ein Traum
7 Philippe Garrel: La frontière de l’aube Stadtkino Der Fotograf und das Mädchen: brillante Amour fou in schwarzweißer Dämmerung
2 Maren Ade: Alle anderen Polyfilm Kreativarbeiter auf Urlaub: Beziehungskleinkrieg und Klassendünkel, brillant gespielt
3 Arnaud Desplechin: Un conte de Noël Filmladen Kein Weihnachtsmärchen, aber ein Traum von einem Film. Und mittendrin: Catherine Deneuve!
4 Michael Haneke: Das weiße Band Filmladen Eine deutsche Kindergeschichte von 1913/14 als Glücksfall für das Kino von heute
5 Christian Petzold: Jerichow Stadtkino Neo-noir aus der deutschen Arbeitswelt: ein tod-schön-trauriges Märchen um Liebe und Geld
6 Azazel Jacobs: Momma’s Man Stadtkino New Yorker Nesthockerkomödie: Allein schon Ken Jacobs’ Wohnhöhle ist als Setting ein Traum
7 Philippe Garrel: La frontière de l’aube Stadtkino Der Fotograf und das Mädchen: brillante Amour fou in schwarzweißer Dämmerung
Parallelen zu 30er Jahren
Es gibt eine kleine Parallele zu den Dreißigerjahren. Ich habe das miterlebt: Da kommt jemand, der behauptet, er wisse über alles Bescheid, er könne für alles eine Lösung finden. Aber wenn man sich konkret die Strache-Leute anschaut, dann haben sie nicht nur keine Lösungen, sondern verhalten sich, sobald sie an der Schüssel sind, auch genauso wie die, die sie kritisieren. Ziemlich erschüttert hat mich, dass im Vorjahr der überwiegende Teil der SPÖ Martin Graf zum Nationalratspräsidenten mitgewählt hat. Oder dass die Winter in Graz kandidiert hat (Susanne Winter, die FPÖ-Spitzenkandidatin bei den Gemeinderatswahlen 2008, Anm.), und was sie über den Islam gesagt hat. Jetzt sitzt sie im Nationalrat. Das hat auf die jungen Menschen schon eine Auswirkung, so werden die Rechten salonfähig gemacht.
Veränderungen
Im Verständnis der Schöpfer des I Ging ist die Welt ein nach bestimmten Gesetzen ablaufendes Ganzes, dessen Formen aus der permanenten Wandlung der beiden polaren Urkräfte entstehen. Die Grundprinzipien sind das Schöpferische (Bild Nr. 1, = Himmel, Licht, Festes, yang, ...) und das Empfangende (Bild Nr. 2, = Erde, Dunkel, Weiches, yin, ...). Alle Weltsituationen bestehen aus je einer spezifischen Yin-Yang-Mischung. Das Schöpferische ist immer stark, ohne Mühe, und zeigt daher das Leichte, das Empfangende ist immer nachgiebig und zeigt daher das Einfache. Ihr Zusammenwirken ist das eigentliche Geheimnis der Wandlungen und ihre Ursache. Yin und Yang („Tai Chi“) haben ihrerseits ihren Ursprung im Dao („Wuji“), dem „Weg“, dem Wandel oder der Form, nach der sich die Dinge bewegen.
Die 64 Bilder oder Zeichen leiten sich von Hexagrammen ab und sind sozusagen Abbilder von göttlichen Ideen, von in den Dingen erscheinenden Grund-Konstellationen der lichten, himmlischen Kraft yang und der dunklen, irdischen Kraft yin. Im I Ging ist "eine Zusammenordnung der Situationen des Lebens in all seinen Schichten, persönlichen sowohl wie kollektiven, und in all seiner Ausbreitung versucht."[1].
Die 64 Bilder oder Zeichen leiten sich von Hexagrammen ab und sind sozusagen Abbilder von göttlichen Ideen, von in den Dingen erscheinenden Grund-Konstellationen der lichten, himmlischen Kraft yang und der dunklen, irdischen Kraft yin. Im I Ging ist "eine Zusammenordnung der Situationen des Lebens in all seinen Schichten, persönlichen sowohl wie kollektiven, und in all seiner Ausbreitung versucht."[1].
So betrog die Hypo Kärnten
profil hat nachgerechnet: Allein in den vergangenen zehn Jahren kassierte das Land aus dem Hypo-Alpe-Adria-Komplex fast 970 Millionen Euro – aus Dividenden, Haftungsprovisionen und Anteilsverkäufen. Umgekehrt hat die Landesregierung seit 1991, dem Jahr der Gründung der Hypo in ihrer heutigen Rechtsform, nie auch nur einen Cent in die Bank investiert. Das Kreditinstitut musste sein Eigenkapital bis zum jüngsten Fast-Kollaps stets auf anderem Wege aufpolstern. Die Grazer Wechselseitige sprang zweimal ein (1992 und 1998), einmal die Mitarbeiterstiftung (2005), die ominöse Investorengruppe um Tilo Berlin zeichnete zweimal (2006, 2007), die Bayerische Landesbank half ebenfalls zweimal aus (2007, 2008), die Republik Ende des Vorjahrs einmal – das Land Kärnten dagegen kein Mal.
Den mit Abstand größten Brocken spielte der Verkauf an die BayernLB 2007 ein, der 809 Millionen Euro einbrachte. Aus Hypo-Dividenden flossen dem Landesbudget seit 2000 rund 40 Millionen Euro zu.
Erklärungsbedarf hat die Landespolitik nun aber vor allem für jene Zuwendungen, die seit Jahren unter dem Titel „Haftungsprovisionen“ im Haushalt verbucht wurden. Wie ausführlich berichtet, bürgt das Land im Wege einer so genannten Ausfallshaftung noch bis 30. September 2017 für den weitaus größten Teil der Hypo-Verbindlichkeiten im Ausmaß von bis zu 18 Milliarden Euro. Eine Summe, die Kärnten, wäre sie tatsächlich schlagend geworden, niemals hätte stemmen können. Was den damaligen Landeshauptmann Haider offenbar nicht daran hinderte, genau dafür Unsummen aus der Bank zu quetschen.
Den mit Abstand größten Brocken spielte der Verkauf an die BayernLB 2007 ein, der 809 Millionen Euro einbrachte. Aus Hypo-Dividenden flossen dem Landesbudget seit 2000 rund 40 Millionen Euro zu.
Erklärungsbedarf hat die Landespolitik nun aber vor allem für jene Zuwendungen, die seit Jahren unter dem Titel „Haftungsprovisionen“ im Haushalt verbucht wurden. Wie ausführlich berichtet, bürgt das Land im Wege einer so genannten Ausfallshaftung noch bis 30. September 2017 für den weitaus größten Teil der Hypo-Verbindlichkeiten im Ausmaß von bis zu 18 Milliarden Euro. Eine Summe, die Kärnten, wäre sie tatsächlich schlagend geworden, niemals hätte stemmen können. Was den damaligen Landeshauptmann Haider offenbar nicht daran hinderte, genau dafür Unsummen aus der Bank zu quetschen.
Langauge Teaching
Language teaching at university may seem to be flourishing - many students take up the option of an extra module in a foreign language, to add to their skill-base. The thriving of language courses is largely due to the increased implementation of instrumental values in higher education, which regards language learning as a skill rather than as a creative medium to inform students' understanding of society. In this paper I trace the roots of these two dominant educational philosophies and I examine the place that language teaching occupies within them, relating this to the methodologies employed within these contexts. I argue that the opposing views both have a limited view on language teaching - one as a tool for providing access to esteemed canonical products and the other to provide a pragmatic application. Whilst the liberal humanist paradigm still influences language teaching at some institutions, the language debate in other institutions has been dominated by instrumental values. I argue that neither of these approaches to language teaching alone allow for a critical and deep understanding of how language functions within society now. I also argue for recognising language as a means of expressing individuality. Finally, I touch on the possibilities of an integrated approach within these two opposing paradigms.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Sehen = Erinnern (Maas, GRAZ)
It is currently not known how distributed neuronal responses in early visual areas carry stimulus-related information. We made multielectrode recordings from cat primary visual cortex and applied methods from machine learning in order to analyze the temporal evolution of stimulus-related information in the spiking activity of large ensembles of around 100 neurons. We used sequences of up to three different visual stimuli (letters of the alphabet) presented for 100 ms and with intervals of 100 ms or larger. Most of the information about visual stimuli extractable by sophisticated methods of machine learning, i.e., support vector machines with nonlinear kernel functions, was also extractable by simple linear classification such as can be achieved by individual neurons. New stimuli did not erase information about previous stimuli. The responses to the most recent stimulus contained about equal amounts of information about both this and the preceding stimulus. This information was encoded both in the discharge rates (response amplitudes) of the ensemble of neurons and, when using short time constants for integration (e.g., 20 ms), in the precise timing of individual spikes (≤~20 ms), and persisted for several 100 ms beyond the offset of stimuli. The results indicate that the network from which we recorded is endowed with fading memory and is capable of performing online computations utilizing information about temporally sequential stimuli. This result challenges models assuming frame-by-frame analyses of sequential inputs.
Author Summary Top
Researchers usually assume that neuronal responses carry primarily information about the stimulus that evoked these responses. We show here that, when multiple images are shown in a fast sequence, the response to an image contains as much information about the preceding image as about the current one. Importantly, this memory capacity extends only to the most recent stimulus in the sequence. The effect can be explained only partly by adaptation of neuronal responses. These discoveries were made with the help of novel methods for analyzing high-dimensional data obtained by recording the responses of many neurons (e.g., 100) in parallel. The methods enabled us to study the information contents of neural activity as accessible to neurons in the cortex, i.e., by collecting information only over short time intervals. This one-back memory has properties similar to the iconic storage of visual information—which is a detailed image of the visual scene that stays for a short while (<1 s) when we close our eyes. Thus, one-back memory may be the neural foundation of iconic memory. Our results are consistent with recent detailed computer simulations of local cortical networks of neurons (“generic cortical microcircuits”), which suggested that integration of information over time is a fundamental computational operation of these networks.
Citation: Nikolić D, Häusler S, Singer W, Maass W (2009) Distributed Fading Memory for Stimulus Properties in the Primary Visual Cortex. PLoS Biol 7(12): e1000260. doi:10.1371/journal.pbio.1000260
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Researchers usually assume that neuronal responses carry primarily information about the stimulus that evoked these responses. We show here that, when multiple images are shown in a fast sequence, the response to an image contains as much information about the preceding image as about the current one. Importantly, this memory capacity extends only to the most recent stimulus in the sequence. The effect can be explained only partly by adaptation of neuronal responses. These discoveries were made with the help of novel methods for analyzing high-dimensional data obtained by recording the responses of many neurons (e.g., 100) in parallel. The methods enabled us to study the information contents of neural activity as accessible to neurons in the cortex, i.e., by collecting information only over short time intervals. This one-back memory has properties similar to the iconic storage of visual information—which is a detailed image of the visual scene that stays for a short while (<1 s) when we close our eyes. Thus, one-back memory may be the neural foundation of iconic memory. Our results are consistent with recent detailed computer simulations of local cortical networks of neurons (“generic cortical microcircuits”), which suggested that integration of information over time is a fundamental computational operation of these networks.
Citation: Nikolić D, Häusler S, Singer W, Maass W (2009) Distributed Fading Memory for Stimulus Properties in the Primary Visual Cortex. PLoS Biol 7(12): e1000260. doi:10.1371/journal.pbio.1000260
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Reproduktion von Ungleichheit
Da gibt es nichts zu beschönigen: Obwohl es in den vergangenen drei Jahrzehnten gelang, bei der Forschungsquote an die Weltspitze anzuschließen, hat sich die Akademikerquote im gleichen Zeitraum nur marginal verbessert. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 28 Prozent; der EU-Schnitt beträgt 24 Prozent. Besonders negativ fällt Österreich im Generationenvergleich auf: 2007 hatten 18 Prozent der 25- bis 44-Jährigen einen tertiären Bildungsabschluss; bei den Jüngeren – 25 bis 34 Jahre – sah es mit 19 Prozent nicht viel besser aus. In den meisten Ländern gibt es unter den Jüngeren deutlich mehr Akademiker als unter den Älteren. Der Befund sei „erschreckend“, sagt Campbell. Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen könnten nicht an internationale Forschungen andocken, wenn es an Akademikern fehlt. Die Gründe für den Missstand sind nicht ausreichend erforscht. Eine Erklärung liefert der dänische Soziologe Gosta Esping-Andersen, dem zufolge konservative Wohlfahrtsregime zwar Härtefälle des Lebens abfedern, aber – im Unterschied zu den universalistischen skandinavischen Modellen – gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren. Tatsächlich erreichen Kinder aus benachteiligten Familien in Österreich seltener einen akademischen Titel als Kinder aus sozial bessergestellten.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Kloeckner
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRH AlsterResearch, Claudius Schmidt, stuft die Aktie von Klöckner & Co (ISIN DE000KC01000/ WKN KC0100) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Klöckner & Co habe den Worten Taten folgen lassen. "Wir fürchten nicht die Finanzkrise, sondern wir bauen unseren Marktanteil aus", habe der am 1. November zum Vorstandschef aufgerückte CFO Gisbert Rühl erklärt. Mit der in die Wege geleiteten Akquisition der Becker Stahl Service Group aus Unna-Bönen sei Klöckner & Co ein großer Wurf gelungen. Er stelle die größte Bereicherung des Firmenportfolios seit dem Börsengang dar.
Becker sei ein Zurichter für Flachstahl (Band, Blech und Feinblech), der auf der Abnehmerseite international aufgestellt sei und eine Verarbeitungskapazität von über 1 Mio. Tonnen jährlich für alle Materialstärken aufweise. Becker habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009 (30.9.) rund 600 Mio. EUR Umsatz mit ansehnlichen EBITDA-Margen erzielt. Klöckner & Co stärke damit seinen Gesamtumsatz um etwa 15%, vor allem seine Position im Bereich Automotive, wo Becker rund 360 Mio. EUR umsetze.
Zugleich werde die Verhandlungsposition gegenüber den Stahlproduzenten enorm verbessert, die Synergieeffekte würden zu einer höheren Lagerumschlagshäufigkeit führen, das Working Capital der Gruppe könne auch in einem signifikanten Konjunkturaufschwung vergleichsweise niedrig gehalten werden, und Klöckner & Co katapultiere sich durch den Erwerb des größten und modernsten Stahl Service Centers (SSC) auf die führende Position in der EU im Bereich Bleche.
Klöckner & Co habe den Worten Taten folgen lassen. "Wir fürchten nicht die Finanzkrise, sondern wir bauen unseren Marktanteil aus", habe der am 1. November zum Vorstandschef aufgerückte CFO Gisbert Rühl erklärt. Mit der in die Wege geleiteten Akquisition der Becker Stahl Service Group aus Unna-Bönen sei Klöckner & Co ein großer Wurf gelungen. Er stelle die größte Bereicherung des Firmenportfolios seit dem Börsengang dar.
Becker sei ein Zurichter für Flachstahl (Band, Blech und Feinblech), der auf der Abnehmerseite international aufgestellt sei und eine Verarbeitungskapazität von über 1 Mio. Tonnen jährlich für alle Materialstärken aufweise. Becker habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009 (30.9.) rund 600 Mio. EUR Umsatz mit ansehnlichen EBITDA-Margen erzielt. Klöckner & Co stärke damit seinen Gesamtumsatz um etwa 15%, vor allem seine Position im Bereich Automotive, wo Becker rund 360 Mio. EUR umsetze.
Zugleich werde die Verhandlungsposition gegenüber den Stahlproduzenten enorm verbessert, die Synergieeffekte würden zu einer höheren Lagerumschlagshäufigkeit führen, das Working Capital der Gruppe könne auch in einem signifikanten Konjunkturaufschwung vergleichsweise niedrig gehalten werden, und Klöckner & Co katapultiere sich durch den Erwerb des größten und modernsten Stahl Service Centers (SSC) auf die führende Position in der EU im Bereich Bleche.
Samstag, 12. Dezember 2009
HYPO-Landes-Spezis
Die gleiche Forderung gilt hinsichtlich der dubiosen Vorgänge beim Verkauf der Hypo an die Bayrische Landesbank. Was wissen wir dazu heute schon? "Investmentbanker" Tilo Berlin, verheiratet in die Familie Goess, hat einen "Deal" eingefädelt. Gewinn: ca. 160 Mio. Euro! Er hat für eine Gruppe gehandelt, die sich den Gewinn geteilt hat. Da war kein BZÖ-Fußvolk mehr dabei, nur noch "Leistungsträger" und Kapitalvertreter (z. B. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung; Herbert Koch, Eigentümer von Kika und Ex-Aufsichtsratsvorsitzender der Hypo; die Flick-Stiftung, heute vertreten durch Wolfgang Kulterer; Michael Gröller, ein ehemaliger Generaldirektor von Mayr-Melnhof). Logischerweise bedurfte es aber auch der Mitwirkung der Entscheidungsträger der Alteigentümer (am Anfang zu fast gleichen Teilen das Land und die Grazer Wechselseitige Versicherung (Grawe).
Tatsache ist auch, dass Herr Berlin seit vielen Jahren mit Werner Schmidt, dem damaligen Generaldirektor der Bayerischen Landesbank, eng bekannt war. Das gilt übrigens auch für Herrn Kulterer, der Schmidt um 2001 als Konsulent für die Hypo beschäftigte
Tatsache ist auch, dass Herr Berlin seit vielen Jahren mit Werner Schmidt, dem damaligen Generaldirektor der Bayerischen Landesbank, eng bekannt war. Das gilt übrigens auch für Herrn Kulterer, der Schmidt um 2001 als Konsulent für die Hypo beschäftigte
Steuerbetrug bei Emmissionsrechten
http://www.faz.net/s/RubA5A53ED802AB47C6AFC5F33A9E1AA71F/Doc~E172286FF04B2491DB1061B6A50C49BE5~ATpl~Ecommon~SMed.html
Schweinegrippe
Seit einer Woche werden in den Spitälern die Angehörigen der Gesundheitsberufe gegen die neue H1N1-Influenza geimpft. Ab nächster Woche ist die Normalbevölkerung an der Reihe. Doch die Vorbildwirkung der Ärzte ist nicht gerade enorm. Johann Machula, Betriebsarzt im Wiener AKH mit insgesamt knapp 9000 Beschäftigten, hatte für seine im ganzen Haus bekannt gegebenen Impftermine vergangene Woche zweimal nachmittags geöffnet. Und obwohl er wegen der Erkrankung seines Kollegen allein war, kam er mit dem Ansturm zurecht. „Es war bislang eine bedauernswert geringe Anzahl Impfwilliger hier“, sagt er. Seinen Vorrat von 2400 Impfdosen wird er „bestenfalls zur Hälfte“ verbrauchen können.
In Oberösterreich wollen sich nach einer Erhebung von Landessanitätsdirektor Stefan Meusburger nur 3000 von 55.000 Ärzten, Krankenschwestern, Apothekern und sonstigen Spitalsmitarbeitern impfen lassen. Auch in den anderen Bundesländern sieht es derzeit nicht so aus, als ob die 10-Prozent-Rate übertroffen werden könnte. „Viele Ärzte sehen sich als Versuchskaninchen“, sagt Wilhelm Sedlak, Impfreferent der österreichischen Ärztekammer. „Schuld daran ist die mangelnde Vorbildwirkung der Abteilungsvorstände.“
In Oberösterreich wollen sich nach einer Erhebung von Landessanitätsdirektor Stefan Meusburger nur 3000 von 55.000 Ärzten, Krankenschwestern, Apothekern und sonstigen Spitalsmitarbeitern impfen lassen. Auch in den anderen Bundesländern sieht es derzeit nicht so aus, als ob die 10-Prozent-Rate übertroffen werden könnte. „Viele Ärzte sehen sich als Versuchskaninchen“, sagt Wilhelm Sedlak, Impfreferent der österreichischen Ärztekammer. „Schuld daran ist die mangelnde Vorbildwirkung der Abteilungsvorstände.“
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Brain Scan
Wie die Universität Zürich mitteilte, erhöhte sich bei Wortbrechern die Aktivität in Gehirnregionen, die eine wichtige Rolle bei Emotions- und Kontrollprozessen spielen. Das Aktivierungsmuster ließ darauf schließen, dass der Wortbruch einen emotionalen Konflikt auslöst, weil die ehrliche Handlung unterdrückt wird. Die Studie zeigt, dass "verräterische" Muster der Gehirnaktivierung sogar eine Voraussage erlauben, ob jemand sein Versprechen halten wird oder nicht.
Verräterische Gehirnaktivierung
Die Studie "The Neural Circuitry of a Broken Promise" (sobald online) ist im Fachjournal "Neuron" (Bd. 64, S. 756) erschienen.
Die Forscher ließen die Probanden vor dem Spiel angeben, ob sie beabsichtigten, das Geld - das ihnen ihr Mitspieler danach anvertraute - zu behalten oder mit diesem zu teilen. Bei der Abgabe des Versprechens hätten sich eigennützige Spieler, die später das Geld für sich behielten, äußerlich nicht von fairen Probanden unterschieden, sagte Studien-Co-Autor Thomas Baumgartner. Beide Spielertypen versprachen, das Geld zu teilen - und die Wortbrecher zögerten mit ihrem Versprechen nicht länger als jene, die es ehrlich meinten.
Die Gehirnmessungen entlarvten die Wortbrecher allerdings schon zu diesem Zeitpunkt: Die Aktivität in einigen Gehirnarealen habe sich deutlich von denjenigen der fairen Probanden unterschieden, sagte der Neurowissenschaftler. Verändert ist auch ein Teil der Aktivität der Großhirnrinde, der bei körperlichen Empfindungen eine Rolle spielt, wie sie für Lügendetektortests genutzt werden.
Verräterische Gehirnaktivierung
Die Studie "The Neural Circuitry of a Broken Promise" (sobald online) ist im Fachjournal "Neuron" (Bd. 64, S. 756) erschienen.
Die Forscher ließen die Probanden vor dem Spiel angeben, ob sie beabsichtigten, das Geld - das ihnen ihr Mitspieler danach anvertraute - zu behalten oder mit diesem zu teilen. Bei der Abgabe des Versprechens hätten sich eigennützige Spieler, die später das Geld für sich behielten, äußerlich nicht von fairen Probanden unterschieden, sagte Studien-Co-Autor Thomas Baumgartner. Beide Spielertypen versprachen, das Geld zu teilen - und die Wortbrecher zögerten mit ihrem Versprechen nicht länger als jene, die es ehrlich meinten.
Die Gehirnmessungen entlarvten die Wortbrecher allerdings schon zu diesem Zeitpunkt: Die Aktivität in einigen Gehirnarealen habe sich deutlich von denjenigen der fairen Probanden unterschieden, sagte der Neurowissenschaftler. Verändert ist auch ein Teil der Aktivität der Großhirnrinde, der bei körperlichen Empfindungen eine Rolle spielt, wie sie für Lügendetektortests genutzt werden.
o. Ö.Widerstand
Widerstand gegen strengere Luftgrenzwerte
Der Widerstand gegen eine geplante Verschärfung der Luftgrenzwerte wächst. Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sprechen sich gegen die von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) vorgelegte Novelle aus.
Tempolimit vom 100 km/h auf allen Autobahnen. Arbeitsplätze gefährdet
Die für 2012 geplante Verschärfung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährde Arbeitsplätze, kritisiert Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (ÖVP) seinen Parteikollegen Berlakovich in Wien.
Sigl habe zwar Verständnis, dass der Umweltminister Gedanken "in jede Richtung des Umweltschutzgedankens" hat, im Vergleich zu anderen Europäischen Ländern könnte es aber zu einem Wettbewerbs- und Standortnachteil kommen.
Der Widerstand gegen eine geplante Verschärfung der Luftgrenzwerte wächst. Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sprechen sich gegen die von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) vorgelegte Novelle aus.
Tempolimit vom 100 km/h auf allen Autobahnen. Arbeitsplätze gefährdet
Die für 2012 geplante Verschärfung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährde Arbeitsplätze, kritisiert Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (ÖVP) seinen Parteikollegen Berlakovich in Wien.
Sigl habe zwar Verständnis, dass der Umweltminister Gedanken "in jede Richtung des Umweltschutzgedankens" hat, im Vergleich zu anderen Europäischen Ländern könnte es aber zu einem Wettbewerbs- und Standortnachteil kommen.
Dienstag, 8. Dezember 2009
www.pege.org
Ideas for our planet's survival updated by my friend Roland M. _ write him a recognition
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