Samstag, 12. Dezember 2009

HYPO-Landes-Spezis

Die gleiche Forderung gilt hinsichtlich der dubiosen Vorgänge beim Verkauf der Hypo an die Bayrische Landesbank. Was wissen wir dazu heute schon? "Investmentbanker" Tilo Berlin, verheiratet in die Familie Goess, hat einen "Deal" eingefädelt. Gewinn: ca. 160 Mio. Euro! Er hat für eine Gruppe gehandelt, die sich den Gewinn geteilt hat. Da war kein BZÖ-Fußvolk mehr dabei, nur noch "Leistungsträger" und Kapitalvertreter (z. B. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung; Herbert Koch, Eigentümer von Kika und Ex-Aufsichtsratsvorsitzender der Hypo; die Flick-Stiftung, heute vertreten durch Wolfgang Kulterer; Michael Gröller, ein ehemaliger Generaldirektor von Mayr-Melnhof). Logischerweise bedurfte es aber auch der Mitwirkung der Entscheidungsträger der Alteigentümer (am Anfang zu fast gleichen Teilen das Land und die Grazer Wechselseitige Versicherung (Grawe).

Tatsache ist auch, dass Herr Berlin seit vielen Jahren mit Werner Schmidt, dem damaligen Generaldirektor der Bayerischen Landesbank, eng bekannt war. Das gilt übrigens auch für Herrn Kulterer, der Schmidt um 2001 als Konsulent für die Hypo beschäftigte

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