Donnerstag, 10. September 2009

Toyota - Hyundai

Seit dem Anlaufen moderner Hybridautos 1997 wurden bisher weltweit 2,1 Millionen dieser Zwitter-Fahrzeuge verkauft.

Das ist weit mehr, als Kritiker damals voraussagten, aber gleichzeitig auch bescheiden, wenn man es mit der jährlichen Pkw-Jahresproduktion in der Höhe von knapp 60 Millionen vergleicht.

Gegen einen echten Durchbruch spricht aber vor allem eine Tatsache: Mehr als die Hälfte aller bisher verkauften Hybridautos entfällt auf ein einziges Modell, nämlich den Toyota Prius. Insgesamt gibt es weltweit nicht einmal ein Dutzend an Hybrid-Modellen, die bisher über mehrere Jahre die 10.000-Stück-Marke überschreiten.

Hybridantrieb ist noch immer für die meisten Autofahrer etwas Elitäres. Die exklusiven Hybrid-Versuche der deutschen Premiumhersteller, die gerade anrollen, unterstreichen dieses Image.

Doch das könnte sich demnächst radikal ändern. Der erste Hersteller, der mit einem Kampfpreis gegen das elitäre Hybrid-Image anfuhr, war dieses Jahr Honda mit dem Insight. Den echten Durchbruch und damit die wahre Demokratisierung dürften jedoch Massenhersteller wie Hyundai bringen. Der koreanische Produzent will bis 2018 pro Jahr 500.000 Hybridautos bauen (siehe Seite 8) . Das entspricht immerhin einem Drittel der aktuellen Jahresproduktion. Diese Offensive wird nur dann gelingen, wenn auch die Preise für Hybridtechnologie samt Lithium-Akkus auf Hyundai-Niveau sinken.

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