Eine ursächliche Behandlung ist derzeit nicht bekannt. Es kann versucht werden, mit psychiatrischer und verhaltenstherapeutischer Unterstützung eine Stabilisierung des Zustandes zu erreichen. Die Gabe von selektiven Serotoninwiederaufnahmeinhibitoren kann als begleitende, antidepressive Therapie durchgeführt werden. Derzeit wird angenommen, dass eine Heilung im Sinne des Verschwindens des Leidens nur durch die Amputation selbst möglich sei.
Der schottische Arzt Dr. Robert Smith hat im Jahr 2000 zwei Beinamputationen bei Patienten mit BIID vorgenommen. Durch Indiskretionen und nach einem Bericht des Fernsehsenders BBC verbot die britische Ärztekammer nach Aufforderung durch das Schottische Nationalparlament weitere Amputationen. Als Grund wurde angegeben, dass die Öffentlichkeit solche Eingriffe missbilligen würde und ein Ansturm ausländischer BIID-Betroffener wurde befürchtet.
Samstag, 20. September 2008
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1 Kommentar:
1. Nicht die Ärztekammer hat weitere Behandlungen verboten sondern das zuständige Ministerium in Schottland.
2. Klar, wenn man etwas gegen Amputationen hat, dann ist "BIID" eine Krankheit. Aber warum noch?
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