Dem Unterricht liegen die Annahmen zu Grunde, dass alte gewohnte körperliche Verhaltensmuster gehemmt und durch neue bessere Reaktionsmuster ersetzt werden können. Des Weiteren wird angenommen, dass der (Alexander-) Lehrer bessere Verhaltensmöglichkeiten kennt und dem Schüler vermitteln kann. Als idealtypische Haltung gilt dabei eine möglichst aufrechte, gerade Haltung bei gleichzeitig größtmöglicher Gelöstheit. Dem entsprechend gilt für die Bewegung idealtypisch eine größtmögliche Wirksamkeit bei möglichst geringer Anstrengung. Der Unterricht erfolgt in einem sehr langsamen, quasi meditativen Tempo, in dem sich der Schüler seiner Empfindungen auch bei kleinsten Haltungs- und Bewegungsunterschieden bewusst werden kann. Der Lehrer arbeitet sowohl mit Handlungsanweisungen, zum Beispiel: "Lasse den Kopf nach vorn und nach oben streben, sodass der Rücken länger und breiter wird", als auch mit den Unterricht begleitenden sanften manuellen Korrekturen
Analyse - Lachen - Karikatur = ANLAKA
Freitag, 16. Oktober 2009
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