Laut einem Bericht der EU-Kommission werden die Pensionskosten im nächsten Jahr 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Österreich betragen. Höher liegen nur Italien mit 14,0 und Frankreich mit 13,5 Prozent des BIP. EU-weit liegt der Durchschnitt bei 9,1 Prozent des BIP.
Das demografische Problem
Die Ausgangslage ist für alle gleich: Die Lebenserwartung steigt, ohne Reformen müssen immer weniger Junge die Pensionen von immer mehr Älteren bezahlen. Im Jahr 2060 werden Männer laut demografischen Schätzungen durchschnittlich um 8,5 Jahre länger leben als heute, Frauen um 6,9 Jahre.
Für Österreich weist ein Bericht der EU-Kommission im Europavergleich sogar weit überdurchschnittliche Lebenserwartungen und Steigerungsraten aus: Bei Frauen soll sie von heute 82,9 Jahren auf 89,2 Jahre steigen, bei Männern von 77,4 Jahren auf 84,9 Jahre.
Freitag, 16. Oktober 2009
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