Freitag, 9. August 2013

Van der Waals Kräfte

Dipol-Dipol-Kräfte werden als Van-der-Waals-Wechselwirkungen
                        bezeichnet und treten grundsätzlich zwischen allen Arten von Atomen, Molekülen und Ionen auf, auch wenn diese
                        unpolar sind. Sie können anziehend oder abstoßend sein. Bei größerem Abstand zwischen den Teilchen überwiegt die
                                Anziehung. Die Van-der-Waals-Kräfte sind sehr schwach, addieren sich jedoch bei größeren
                                Assoziationsflächen. Ihre Stärke nimmt mit zunehmender Molekülgröße und Polarisierbarkeit zu.Bei zu
                        nahem Kontakt der Atome kommt es zu einer starken Abstoßung sowohl der positiv geladenen Kerne als auch der
                        vollbesetzten Orbitale (Verbot durch Pauli-Prinzip). Die Stärke der Van-der-Waals-Wechselwirkungen unter
                        Berücksichtigung dieser Abstoßung wird annäherungsweise durch das Lennard-Jones-Potenzial beschrieben.Man unterscheidet drei Komponenten der Van-der-Waals-Wechselwirkungen:Wechselwirkung - permanenter Dipol-permanenter Dipol (Richteffekt)Bei der Anziehung von permanenten Dipolen kommt es zur Ausrichtung der Dipole, die dadurch in einen energieärmeren
                        Zustand übergehen. Die Änderung der Geometrie wird aber nur dann angenommen, wenn die Anziehungskraft größer ist als
                        die thermische Energie. Von den drei Arten der Dipol-Dipol-Wechselwirkungen sind diese Kräfte zwischen permanenten
                        Dipolen die Stärksten.Abb.1

                                        Bei der Anordnung der Dipole sind zwei energetisch günstige Anordnungen denkbar.
                                       

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